In der museumseigenen Bonbonkocherei gibt es einiges zu sehen:

In alten Kupferkesseln einer ehemaligen Confiserie aus Südfrankreich wird der Zucker auf dem Feuer einer alten Kochmaschine erhitzt. Ist die Zuckermasse fertig wird sie über einen alten Zuckerhaken gezogen. Dieser stammt aus Amerika, wo er seit 1910 in einer alten Bonbonmacherei viele Jahrzehnte im Einsatz war. Die Bonbonwalzen aus Deutschland, England und Amerika sind ebenso alt und bringen die Bonbons so richtig in Form.


So stellen wir unsere Bonbons her

In unserer Schauküche können Sie mehrmals täglich zusehen, wie Bonbons nach alter Tradition und alten Rezepturen hergestellt werden.

Besonders zu erwähnen sei, das wir keine künstlichen Aromen und ausschließlich natürliche Farbstoffe verwenden. Bei den Farbstoffen handelt es sich um Pflanzenauszüge und Extrakte, welche keine E-Nummer haben und keine chemischen Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel enthalten.


Zucker und Wasser werden im Kupferkessel auf offener Flamme erhitzt. Dieses Verfahren nennt man auch Feuerkocherei. Beginnt der Zucker zu kochen wird Glukose hinzugefügt.

Ist das Wasser vollständig herausgekocht, wird die Masse auf die Arbeitsfläche gegossen. Zunächst werden, je nach Rezeptur, feste Zutaten oder Pulver zugefügt, z.B. Zitronensäure, Ascorbinsäure (Vitamin C), Lakritzextrakt oder Salmiaksalz.

Anschließend, wenn die Masse etwas abgekühlt ist, werden flüssige Bestandteile beigemischt, natürliche Farben, Aromen oder ätherische Öle.

Alle Zutaten werden gut mit der Zuckermasse vermengt und eingearbeitet.

Dann wird die Masse über den Zuckerhaken gezogen. Auf diese Weise wird Luft in die Bonbonmasse eingearbeitet. Dies macht unser Bonbon geschmeidig und verleiht ihm einen seidigen Glanz.

Hat die Bonbonmasse die richtige Konsistenz und Temperatur erreicht, werden die Bonbons mit Hilfe von Motivwalzen und einer 100 Jahre alten Bonbonmaschine geprägt.

Noch hängen die Bonbons zusammen und müssen voneinander getrennt werden.

Sind sie vollständig erkaltet können die Bonbons ganz einfach zusammengeschoben und auf diese Weise getrennt werden.

In der Schauküche werden die Bonbons gesiebt und so von den Bruchkanten befreit.

Schließlich kann das fertige Bonbon abgewogen und verpackt werden.

Die fruchtigen und milden Bonbons sind "Frøken Fine's Fineste".

Die Lakritzvariationen und Bonbons mit kräftigem Geschmack, also die starken Sachen, sind "Bolsjemager's Bedste"

Beide finden Sie in unserem Museums Shop.


Sie erreichen unseren Bonbonmacher unter: bonbonmacher@bonbonmanufaktur.com